vor dänischen und britischen Gerichten veröffentlicht
11 Mrz 2015
9/11-Beweise
Die Sachverständigen werden zum ersten Mal öffentlich vor einem dänischen Gericht aussagen und Beweise vorlegen, die die offizielle Darstellung der Ereignisse vom 11. September 2001, die den globalen „Krieg gegen den Terror“ auslösten, in Frage stellen. Die Anschläge vom 11. September sind wahrscheinlich eines der weltweit bedeutendsten Ereignisse in der Nachkriegsgeschichte.
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Es wird erwartet, dass zwei Zeugen Beweise vorlegen werden, die die weitverbreiteten Zweifel an der offiziellen Erklärung zum Einsturz der drei Gebäude in New York in 2001 zum Ausdruck bringen. Insbesondere der Einsturz von World Trade Center Gebäude 7, der bislang relativ wenig Aufsehen in den Leitmedien erregte, soll behandelt werden. Die beiden Zeugen werden dem dänischen Landgericht in Kopenhagen am Donnerstag Beweise im Rahmen einer Verleumdungsklage vorlegen, die Dr. Niels Harrit gegen den Journalisten Søren Villemoes und gegen die dänische Zeitung Weekendavisen eingereicht hat. Die Gerichtsverhandlung wird von verschiedenen Beobachtern als sehr bedeutsam angesehen. Ein Zeuge ist der weltweit angesehene Architekt Jan Utzon, ein Mitglied von AE911Truth.
AE911Truth ist eine Vereinigung von über 2.300 Architekten und Ingenieuren, die die offizielle Darstellung über die Ereignisse am 11. September 2001 in Frage stellen. Der zweite Zeuge ist Dr. Per Hedegård, ein Physik-Professor des Niels Bohr Instituts der Universität Kopenhagen. Dr. Per Hedegård war anfänglich ein Kritiker der Behauptungen von Niels Harrit, wonach hochentwickeltes Nano-Thermit in Staubproben nach den Anschlägen in den Vereinigten Staaten vom 11. September nachgewiesen worden sei. Er revidierte inzwischen seine Position und unterstützt nun Dr. Harrit vor Gericht. Die Anhörung erfolgt, nachdem Harrit eine Klage gegen Villemoes und Weekendavisen wegen eines Artikels mit dem Titel „Wahnsinn in der Königlichen Bibliothek“ eingereicht hat. Der am 07. Dezember 2012 erschienene Artikel bezog sich auf Harrit, andere Experten, Lehrkräfte und politische Aktivisten, die die Ereignisse am 9/11 in Frage stellen, und bezeichneten sie in dem Artikel als „Spinner“ und verglichen sie mit „Kreationisten“ und Holocaust-Leugnern. Harrit ist Co-Autor eines angesehenen Wissenschaftsmagazins, das sich mit der Existenz von Nano-Thermit im Staub des explodierten World Trade Centers am 9/11 auseinandersetzt. Dazu darf er weitere Beweise vorbringen, um seine Verleumdungsklage gegen die Zeitung zu stützen, die in 2013 zunächst vom städtischen Amtsgericht abgelehnt wurde. Harrit wird nun auch von Dr. Hedegård unterstützt, der von seiner früheren Position abgerückt ist. In einem Artikel aus dem Jahre 2010 stellte sich Dr. Hedegård noch gegen die Auffassungen von Harrit. Dieser Artikel wurde als Beweis im ersten Verleumdungsprozess herangezogen und Harrits Klage wurde daraufhin abgewiesen. Unterstützt von seinem Anwalt, Mads Krøger Pramming, Vorsitzender der dänischen Whistlerblower-Organisation Veron, will Harrit ein Video des Einsturzes von WTC Gebäude 7 sowie eine original Staubprobe von dem Ereignis zeigen, in denen Reste von Nano-Thermit nachgewiesen wurden. Die Ergebnisse wurden in einem wissenschaftlichen Bericht veröffentlicht, der im „Open Chemical and Physics Journal“ in 2009 von der in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Firma Benthams herausgegeben wurde. Dieses Unternehmen veröffentlicht wissenschaftliche, technische und medizinische Literatur. In einem weiteren Gerichtsverfahren zum 9/11 wird Matt Campbell aus Sussex am 23. März vor dem Schiedsgericht in Hastings erscheinen und dort den Britischen Staatssender BBC anklagen, an der Vertuschung von Beweisen zum 9/11 sowie an der Verschleierung von Beweisen zum Tode seines Bruders Geoff beteiligt gewesen zu sein. Sein Bruder kam am 11. September im Nordturm des World Trade Centers ums Leben. Auch hier wird erwartet, dass ihm gestattet wird, Beweise und Gutachten im Prozess vorzubringen, die die kontrollierte Sprengung der World Trade Center Gebäude angeblich belegen sollen. Campbell wird behaupten, dass er stichhaltige Gründe hat anzunehmen, dass die BBC wissentlich an der bewussten Vertuschung entscheidender und unwiderlegbarer Beweise beteiligt war, die belegen, wie sein Bruder umkam und dass die BBC der Mittäterschaft am Terrorismus schuldig ist. Campbell behauptet, dass sich die BBC weigert, die Öffentlichkeit über unwiderlegbare wissenschaftliche Beweise zu informieren, die den Zusammensturz von Gebäude 7 mit einer Geschwindigkeit wie im freien Fall belegen. Er vertritt auch den Standpunkt, dass die BBC die Vertuschung der wahren Umstände dieses Tages unterstützt. Campbell wird vom Rechtsanwalt und Aktivist für Menschenrechte, Mahtab Aziz, vertreten. Mahtab Aziz hat auch schon den Dokumentarfilmer Tony Rooke während eines Prozesses im Amtsgericht Horsham in 2013 beraten. In diesem Verfahren, das von mehreren hundert Besuchern und unabhängigen Journalisten aus ganz Europa begleitet wurde, war Rooke wegen der Nichtzahlung von Fernsehgebühren angeklagt. Als Verteidigung beschuldigte er die BBC der absichtlichen Falschdarstellung von Fakten über die Angriffe am 9/11. Er bezog sich dabei auf die Darstellung des Britischen Staatssenders, in der dieser schon 20 Minuten vor dem eigentlichen Ereignis von dem Einsturz des 47-stöckigen Gebäudes am 9.11.2001 berichtete. Die BBC machte später Missverständnisse zwischen Berichterstattern vor Ort und der Reporterin für den Fehler verantwortlich. Neben anderen Experten war auch Dr. Niels Harrit als Sachverständiger zu dem Prozess erschienen, aber das Gericht verweigerte Rooke den Antrag, die Beweise von Harrit vorzutragen. Bezirksrichter Stephan Nicholls vom Amtsgericht Horsham betonte, dass der Prozess keine öffentliche Untersuchung zu 9/11 sei. „Das ist eine strafbare Handlung im Sinne des Paragraphen 363 des Kommunikationsgesetzes“, urteilte der Richter im Prozess. Im Urteil gegen Rooke, sagte Richter Nicholls:„ Herr Rooke stützt seine Verteidigung auf Paragraph 15 des Terrorgesetzes und fordert das Gericht im Endeffekt dazu auf, die BBC als terroristische Organisation anzusehen und das er selbst eine Straftat beginge, wenn er ihnen die TV-Gebühren weiter bezahlen würde. Ich habe Herrn Rooke erklärt, dass selbst wenn ich seine Beweise zugelassen hätte, ich sie dennoch nicht als Klageerwiderung hätte anerkennen können.“ Der Richter ordnete an, dass Rooke Kosten in Höhe von 200 Pfund zu tragen habe und verurteilte ihn auf Bewährung.
 
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Tommy Hansen

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