Profilbild von Leo Ensel

Leo Ensel

Dr. Leo Ensel („Look at the other side!“) ist Konfliktforscher und interkultureller Trainer mit Schwerpunkt „Postsowjetischer Raum und Mittel-/Ost-Europa“. Veröffentlichungen zu den Themen „Angst und atomare Aufrüstung“, zur Sozialpsychologie der Wiedervereinigung sowie Studien über die wechselseitige Wahrnehmung von Russen und Deutschen. Im Neuen Ost-West-Konflikt gilt sein Hauptanliegen der Überwindung falscher Narrative, der Deeskalation und der Rekonstruktion des Vertrauens.


Nach dem INF-Vertrag:
Umrisse einer Politik der Schadensbegrenzung

Seit dem 1. August letzten Jahres können sowohl die USA als auch Russland im Bereich landgestützter Kurz- und Mittelstreckenraketen völlig legal wieder aufrüsten soviel sie wollen. Und das Ende weiterer Verträge zur Rüstungskontrolle ist abzusehen. Gibt es wenigstens Formen der Schadensbegrenzung?

Die schärfste Kritik der atomaren Abschreckung liefert zur Zeit – die katholische Kirche!

Unter dem Titel „Die Ächtung der Atomwaffen als Beginn nuklearer Abrüstung“ hat, vom Mainstream völlig ignoriert, vor drei Wochen die Deutsche Kommission „Justitia et Pax“ der katholischen Kirche ein Dossier herausgebracht, das es in sich hat.

Medien:
Die Süddeutsche und die Rüstungsgelder

Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast! Mit atemberaubenden Zahlenjonglagen rechnete die „Süddeutsche“ im Umfeld der Münchner Sicherheitskonferenz den russischen Rüstungsetat hoch, um der NATO Schützenhilfe für das Zwei-Prozent-Ziel zu liefern. – Wie man mit Wahrheiten lügt.

Gorbatschows Aufruf für Frieden und Freiheit:
„Was jetzt auf dem Spiel steht“

In seinem neuesten Buch „Was jetzt auf dem Spiel steht – Mein Aufruf für Frieden und Freiheit“, das Züge eines politischen Testaments trägt, arbeitet Michail Gorbatschow die Bedeutung des Neuen Denkens für die globalisierte Welt des dritten Millenniums heraus. Eine Rezension.

Warum die Weltuntergangsuhr (fast) keinen interessiert:
Doomsday? Atomkriegsgefahr? Wie langweilig!

Im Januar wurde die bekannte „Weltuntergangsuhr“ um 20 Sekunden nach vorne gerückt. Demnach ist es nun 100 Sekunden vor zwölf. So nah am Untergang war der Zeiger nicht einmal zu Zeiten des Kalten Krieges. Für 99 Prozent der Zeitgenossen aber kein Grund zur Beunruhigung.

Seite 1 von 1
Do NOT follow this link or you will be banned from the site!