Das Federal Reserve-Kartell
14 Feb 2015
Die Acht Familien
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Die vier apokalyptischen Reiter des Bankwesens (Bank of America, JP Morgan Chase, Citigroup and Wells Fargo) besitzen die vier apokalyptischen Reiter des Öls (Exxon Mobil, Royal Dutch/Shell, BP Amoco and Chevron Texaco); in Verbindung mit der Deutschen Bank und anderen europäischen Geldriesen. Aber ihr Monopol über die globale Wirtschaft endet nicht mit dem Öl-Geschäft. von Dean Henderson Aus den Firmenberichten gemäß 10-K (eine Bestimmung der amerikanischen Börsenaufsicht (SEC), nach der Aktienunternehmen ausführliche Jahresberichte abgeben müssen) an die SEC geht hervor, dass die vier apokalyptischen Reiter des Bankwesen zu den führenden zehn Aktionären praktisch aller Unternehmen zählen, die in der jährlichen Auflistung der 500 führenden amerikanischen Unternehmen im Magazin Fortune aufgeführt sind. Wer sind nun diese Aktionäre in diesen Großbanken? Diese Informationen werden bestens gehütet. Meine Nachfrage bei Bankenaufsichtsbehörden nach den Eigentümern der 25 führenden amerikanischen Großbanken wurden zunächst aufgrund des »Gesetzes zur Informationsfreiheit« (FOIA) genehmigt, eine Beantwortung aber dann aus Gründen der »nationalen Sicherheit« abgelehnt. Das birgt eine gewisse Ironie, da viele der Großaktionäre der Bank in Europa zu Hause sind. Ein wichtiger Träger für den Reichtum der globalen Oligarchie, der diese Bankholdings gehören, ist die US Trust Corporation – gegründet im Jahr 1853 und nun im Besitz der Bank of America. Bis vor kurzem gehörte Walter Rothschild als Direktor und Ehrentreuhänder dem Vorstand an. Andere Direktoren waren oder sind Daniel Davison von JP Morgan Chase, Richard Tucker von Exxon Mobile, Daniel Roberts von der Citigroup und Marshall Schwatz von Morgan Stanley. J. W. McCallister, ein Insider der Ölindustrie mit Beziehungen zum Saudischen Haus, schrieb in The Grim Reaper, dass, nach Informationen, die er von saudischen Bankern erlangte, 80% der New Yorker Federal Reserve Bank – die weitaus mächtigste Fed-Niederlassung – im Besitz von acht Familien liegen, von denen vier in den USA leben. Es sind die Goldman Sachs, die Rockefellers, die Lehmans und die Kuhn Loebs von New York; die Rothschilds von Paris und London, die Warburgs von Hamburg; die Lazards von Paris; und die Israel Moses Seifs von Rom. CPA Thomas D. Schauf bekrätigt McAllisters Behauptungen und fügt hinzu, dass zehn Banken alle zwölf Zweigstellen der Federal Reserve kontrollieren. Er nennt N.M. Rothschild von London, die Rothschild Bank von Berlin, die Warburg Bank von Hamburg, die Warburg Bank von Amsterdam, Lehman Brothers von New York, die Lazard Brothers von Paris, die Kuhn Loeb Bank von New York, die Israel Moses Seif Bank von Italien, Goldman Sachs von New York und die JP Morgan Chase Bank von New York. Schauf listet Einzelpersonen wie William Rockefeller, Paul Warburg, Jacob Schiff und James Stillman auf, die große Aktienanteile der Fed besitzen. Die Schiffs sind Insider bei Kuhn Loeb. Die Stillmans sind Citigroup-Insider, die um die Jahrhundertwende in die Rockefeller-Familie einheirateten. Eustace Mullins kam zu denselben Schlussfolgerungen. In seinem Buch The Secrets of the Federal Reserve zeigt er Tabellen über die Verbindungen der Fed und ihrer Mitgliedsbanken zu den Familien Rothschild, Warburg, Rockefeller und den anderen auf. Die Kontrolle, die diese Banken-Familien über die globale Wirtschaft ausüben, kann nicht übertrieben sein und wird absichtlich geheim gehalten. Die mit ihnen verbundenen Medien stehen schnell bereit, jede Information, die dieses private Bankenkartell enthüllt, als »Verschwörungstheorie« zu brandmarken. Dennoch ist es eine Tatsache. Das Haus Morgan Die Federal Reserve Bank wurde 1913 gegründet. Im selben Jahr starb der amerikanische Bankiersnachkomme J. Pierpont Morgan und die Rockefeller-Stiftung wurde aufgebaut. Das Haus von Morgan herrschte seit 1838, als inoffizielle US-Zentralbank, über die amerikanischen Finanzen von der Ecke Wall Street/Broad Street, als George Peabody sie in London gegründet hat. Peabody war ein Geschäftspartner der Rothschilds. 1952 stellte der Fed-Forscher Eustace Mullins die Hypothese auf, dass die Morgans nicht mehr waren, als Rothschild-Agenten. Mullins schrieb, dass die Rothschilds: „…es bevorzugten, anonym hinter der Fassade von J.P. Morgan & Company zu operieren“. Autor Gabriel Kolko konstatierte: „Morgans Aktivitäten von 1895–1896 in Europa Goldanleihen zu verkaufen, basierten auf einer Allianz mit dem Haus der Rothschilds.“ Der finanzielle Oktopus der Morgans schlang seine Tentakel mit großer Geschwindigkeit rund um den Globus. Morgan Grenfell agierte in London. Morgan et Cerlued in Paris. Die Lambert-Cousins der Rothschild gründeten Drexel & Company in Philadelphia. Das Haus Morgan versorgte die Astors, die DuPonts, die Guggenheims, die Vanderbilts und die Rockefellers. Es finanzierte den Start von AT&T, General Motors, General Electric und DuPont. Wie auch, die in London basierten Rothschild- und Barings-Banken, wurde Morgan ein Teil der Machtstruktur in vielen Ländern. Um 1890 vergab das Haus von Morgan Kredite an die ägyptische Zentralbank, finanzierte russische Bahnlinien, setzte brasilianische Staatsanleihen in Umlauf und finanzierte argentinische Projekte für öffentliche Arbeit. Eine Rezession 1893 steigerte die Macht von Morgan. In diesem Jahr rettete Morgan die US-Regierung vor einer Bankenpanik, indem ein Verband gegründet wurde, der die Reserven der Regierung mit einer Lieferung Rothschild-Gold, im Wert von $62 Millionen, aufstockte. Morgan war die treibende Kraft hinter der westlichen Expansion in den USA, indem es die Eisenbahnlinien der Westverbindungen finanzierte und kontrollierte. 1879 gewährte Cornelius Vanderbilts der New York Central Eisenbahn, die Morgan finanziert hatte, begünstigte Anleihen an John D. Rockefellers aufkommendes Standard Oil-Monopol und zementierte damit die Rockefeller/Morgan-Freundschaft. Das Haus von Morgan fiel nun unter die Kontrolle der Rothschild- und Rockefeller-Familie. Eine New York Herald Schlagzeile lautete: „Railroad Kings Form Gigantic Trust“. J. Pierpont Morgan, der einst feststellte: „ Konkurrenz ist eine Sünde“, meinte nun vergnügt: „Denken Sie darüber nach. Sämtlicher Eisenbahnverkehr westlich von St.Louis befindet sich unter der Kontrolle von ungefähr 30 Männern.“ Morgan und Edward Harrimans Bankier Kuhn Loeb hatten ein Monopol über die Eisenbahnlinien inne, während die Bankendynastien Lehman, Goldman Sachs und Lazard zusammen mit den Rockefellers die US-Industriestandorte kontrollierten. 1903 wurde der Banker’s Trust von den acht Familien aufgebaut. Benjamin Strong von Banker’s Trust war der erste Präsident der New York Federal Reserve Bank. Die Kreation der Fed von 1913 fusionierte die Macht von acht Familien mit der militärischen und diplomatischen Stärke der US-Regierung. Wenn ihre Überseekredite nicht mehr bezahlt wurden, konnten die Oligarchen nun die US-Marine nutzen, um die Schulden einzutreiben. Morgan, Chase und Citibank formierten ein internationales Kreditvergabe-Syndikat. Das Haus Morgan war eng mit dem britischen Haus von Windsor und dem italienischen Haus Savoy verbunden. Die Kuhn Loebs, Warburgs, Lehmans, Lazards, Israel Moses Seifs und Goldman Sachs hatten ebenfalls enge Verbindungen zu europäischen Königshäusern. Mit 1895 kontrollierte Morgan den Goldfluss von und nach USA. Die erste amerikanische Übernahmewelle war noch in der Anfangsphase und wurde von den Bankern beworben. 1879 gab es 69 industrielle Zusammenschlüsse. 1899 waren es 1200. 1904 sagte John Moody – Gründer von Moody’s Investor Services – es sei unmöglich, zwischen Rockefellers und Morgans Interessen zu unterscheiden. Es verbreitete sich öffentliches Misstrauen über den Zusammenschluss. Viele unterstellten ihnen verräterische Arbeit für den europäischen Geldadel. Rockefellers Standard Oil, Andrew Carnegies US Steel und Edward Harrimans Eisenbahnlienen wurden alle von dem Banker Jacob Schiff bei Kuhn Loeb finanziert, die eng mit den europäischen Rothschilds zusammen arbeiteten. Einige westliche Staaten ächteten die Banker. Der populistische Prediger William Jennings Bryan war dreimal von 1896–1908 von den Demokraten als Präsident nominiert worden. Das zentrale Thema seiner anti-imperialistischen Kampagne war, dass Amerika in eine Falle von „finanzieller Sklaverei des britischen Kapitals“ fallen würde. Teddy Roosevelt siegte über Bryan 1908, aber war angesichts des sich verbreitenden populistischen Lauffeuers gezwungen, das Sherman Antikartellgesetz zu erlassen. Danach wandte er sich dem Standard Oil-Konzern zu. 1912 wurden die Pujo-Anhörungen abgehalten, die sich mit der Machtkonzentration in der Wall Street beschäftigten. Im selben Jahr verkaufte die Frau von Edward Harriman ihre kapitalträchtigen Anteile an die New Yorker Guaranty Trust Bank an J.P. Morgan, was zur Gründung des Morgan Guaranty Trust führte. Richter Louis Brandeis vom Obersten Gerichtshof überzeugte Präsident Woodrow Wilson, die Praxis zu verbieten, dass einzelne Personen Vorstandsposten in mehreren konkurrierenden Unternehmen innehatten. 1914 wurde dann das Clayton-Anti-Trust-Gesetz verabschiedet. Jack Morgan – J. Pierponts Sohn und Nachfolger – reagierte darauf, indem er sich an die Kunden von Morgan, Remington und Winchester wendete und sie ersuchte, die Waffenproduktion zu steigern. Er argumentierte damit, dass die USA in den Ersten Weltkrieg eintreten müssten. Getrieben durch die Carnegie-Stiftung und anderen oligarchischen Fronten, fügte sich Wilson. Wie Charles Tansill in America goes to War schrieb: „Noch vor dem Schlagabtausch mit Waffen, setzte sich das französische Unternehmen der Rothschild Feres mit Morgan & Company von New York in Verbindung, um ein Darlehen im Wert von $100 Millionen vorzuschlagen, von dem ein beachtlicher Teil in den USA verbleiben sollte, um den Ankauf amerikanischer (Rüstungs-) Güter durch Frankreich zu finanzieren. Das Haus Morgan finanzierte die Hälfte des Kriegsaufwandes der USA, indem sie Aufträge von Rüstungsunternehmen wie GE, DuPont, US Steel, Kennecott und ASARCO erhielten. Alle waren Morgan-Kunden. Morgan finanzierte auch den britischen Burenkrieg in Süd Afrika und den Deutsch-Französischen Krieg. Den Vorsitz der Pariser Friedenskonferenz hatte Morgan inne und leitete die Wiederaufbau-Bemühungen auf beiden Seiten, der Seite Deutschlands und der Alliierten. In den 1930er-Jahren wurde die öffentliche Stimmung in Amerika wieder angeheizt, nachdem Goldman Sachs, das Bankhaus Lehman und andere massiv von dem Wirtschaftscrash 1929 profitiert hatten. Der Vorsitzende des Bankenausschusses, Louis Mc Fadden, ein Demokrat aus New York, sagte über die große Depression: „Es war kein Zufall. Es war ein sorgfältig geplanter Vorgang … Die internationalen Bankiers wollten einen Zustand der Verzweiflung schaffen, um als Machthaber über uns alle auftreten zu können.“ Gerald Nye Senior, ein Demokrat aus North Dakota, leitete 1936 einen Untersuchungsausschuss über Rüstungsgeschäfte. Nye schlussfolgerte, dass das Haus Morgan die USA in den Ersten Weltkrieg gestürzt hatte, um Anleihen zu schützen und eine florierende Waffenindustrie zu schaffen. Nye produzierte später ein Dokument mit dem Titel The Next War (Der Nächste Krieg), welches zynisch auf die „alte Gottheit der demokratischen List“ hinwies, mit der Japan dazu benutzt werden könnte, die USA in den Zweiten Weltkrieg hineinzuziehen. 1937 warnte der Sekretär des Innenministeriums, Harold Ickes, vor dem Einfluss der „60 Familien von Amerika“. Der Historiker Ferdinand Lundberg verfasste später ein Buch mit genau demselben Titel. Der Oberste Verfassungsrichter William O. Douglas erklärte, Morgan übe »heutzutage den schädlichsten Einfluss auf Industrie und Finanzwelt« aus. Jack Morgan reagierte darauf, indem er die USA in Richtung Zweiter Weltkrieg anstieß. Morgan hatte enge Beziehungen zu den Iwasaki- und Dan-Familien – den zwei wohlhabendsten Clans in Japan – denen Mitsubishi und Mitsui praktisch seit den Gründungen dieser Unternehmen während des Shogunats des 17. Jahrhunderts gehörte. Als Japan in die Mandschurei einmarschierte und chinesische Bauern in Nanking abschlachtete, spielte Morgan den Zwischenfall herunter. Morgan unterhielt ebenfalls enge Beziehungen zum italienischen Faschisten Benito Mussolini, und der deutsche Nazi-Bankier Dr. Hjalmar Schacht war während des Zweiten Weltkriegs Verbindungsmann zur Bank Morgan. Nach dem Krieg trafen sich Vertreter der Bank mit Schacht in der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) im schweizerischen Basel. Der Rockefeller-Clan Die BIZ ist die mächtigste Bank der Welt, eine weltweite Zentralbank der Acht Familien, die die privaten Zentralbanken praktisch aller westlichen Länder und der Entwicklungsländer kontrollieren. Der erste Präsident der BIZ war der Rockefeller-Bankier Gates McGarrah, der für die Chase Manhattan und die Federal Reserve tätig war. McGarrah war der Großvater des früheren CIA-Direktors Richard Helms. Die Rockefellers wie auch die Morgans unterhielten enge Verbindungen nach London. David Icke schreibt in seinem Buch Children of the Matrix, die Rockefellers und Morgans seien lediglich »Handlanger« der europäischen Rothschilds. Die BIZ gehört der Federal Reserve, der Bank von England, der Bank von Italien, der Bank von Kanada, der Schweizer Nationalbank, der Nederlandsche Bank, der Deutschen Bundesbank und der Bank von Frankreich. Der Historiker Caroll Quigley schrieb in seinem ausführlichen Werk Katastrophe und Hoffnung. Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit, die BIZ sei Teil eine Planes, »ein weltweites System der Finanzkontrolle durch Privatpersonen, mit dessen Hilfe man in der Lage wäre, das politische System eines jeden Landes und die Wirtschaft der Welt als Ganze zu beherrschen und auf feudalistische Weise durch die weltweiten Zentralbanken zu kontrollieren, die auf der Grundlage geheimer Absprachen konzertiert vorgehen« aufzubauen. Die amerikanische Regierung stand der BIZ historisch misstrauisch gegenüber und setzte sich auf der Bretton-Woods-Konferenz nach dem Zweiten Weltkrieg erfolglos für deren Abschaffung ein. Stattdessen wurde die Macht der Acht Familien mit dem Aufbau des IWF und der Weltbank in Bretton Woods noch gestärkt. Erst im September 1994 übernahm die amerikanische Federal Reserve Anteile der BIZ. Die BIZ hält mindestens zehn Prozent der Geldreserven von mindestens 80 Zentralbanken, des IWF und anderer multilateraler Institutionen. Sie dient als Finanzbevollmächtigte bei internationalen Vereinbarungen, sammelt Informationen über die Weltwirtschaft und dient als Kreditgeber der letzten Instanz, um einen weltweiten Finanzzusammenbruch zu verhindern. Die BIZ setzt sich für einen monopolistischen kapitalistischen Faschismus ein. In den 1990er-Jahren vergab die BIZ einen Überbrückungskredit an Ungarn, um die Privatisierung der Volkswirtschaft des Landes sicherzustellen. Die Bank diente den Acht Familien als Kanal für die finanzielle Unterstützung Adolf Hitlers, die von J. Henry Schroeder von der Bank Warburg und dem Bankhaus Mendelsohn aus Amsterdam führend vorangetrieben worden war. Viele Experten sind sich sicher, dass die BIZ im Zentrum der weltweiten Geldwäsche von Drogengeldern steht. Es ist keineswegs ein Zufall, dass die BIZ ihren Sitz in der Schweiz hat, ein bevorzugtes Versteck für die Gelder der weltweiten Aristokratie und auch Sitz der Schweizerischen Großloge Alpina, die mit der italienischen P-2 zusammenhängt, und der Nazi-Internationale. Zu anderen Institutionen, die von den Acht Familien kontrolliert werden, gehören das Weltwirtschafts-Forum, die International Monetary Conference und die Welthandelsorganisation WTO. Bretton Woods war für die Acht Familien ein wahrer Segen. Der IWF und die Weltbank stehen im Zentrum dieser »neuen Weltordnung«. 1944 wurden die ersten Weltbank-Anleihen von Morgan Stanley und der Bank First Boston aufgelegt. Die französische Familie Lazard wurde immer stärker in die Interessen der Morgans eingebunden. Die größte französische Investmentbank Lazard Freres gehört den Familien Lazard und David-Weill, Nachkömmlinge alter Genueser Bankenfamilien, die von Michelle Davive repräsentiert werden. Bis vor Kurzem war Sanford Weill Vorsitzender und Vorstandschef der Citigroup. 1968 startete Morgan Guaranty Euro-Clear, eine Clearingstelle für Euro-Dollar-Wertpapiere mit Sitz in Brüssel. Es war das erste automatisierte Unternehmen dieser Art. Einige bezeichneten Euro-Clear als »das Biest«. Brüssel ist auch das Hauptquartier der neuen Europäischen Zentralbank und der NATO. 1973 trafen sich Vertreter von Morgan insgeheim auf den Bermudas, um die alte Morgan-Dynastie wieder aufleben zu lassen – 20 Jahre vor Aufhebung des Glass-Steagal-Gesetzes. Morgan und die Rockefellers stellten die finanzielle Rückendeckung für Meryll Lynch und ließen sie so in den Kreis der Großen Fünf der amerikanischen Investmentbanken aufsteigen. Heute gehört Meryll zur Bank of Amerika. John D. Rockefeller benutzte seinen Reichtum aus dem Erdölgeschäft dazu, die Bank Equitable Trust zu erwerben, die in den 1920er-Jahren verschiedene Großbanken und Unternehmen geschluckt hatte. Die Große Depression trug dazu bei, Rockefellers Macht zu festigen. Seine Bank Chase fusionierte mit der Bank Manhattan von Kuhn Loeb zur Chase Manhattan und zementierte so eine lang anhaltende enge Beziehung der beiden Familien. Zusammen mit den Rothschilds hatte Kuhn Loeb Rockefellers Bestreben, der führende Erdölkonzern zu werden, finanziert. Die National City Bank von Cleveland stellte John D. die nötigen Gelder zur Verfügung, um seine Monopolisierung der amerikanischen Erdölindustrie durchzusetzen. In Anhörungen vor dem Kongress wurde diese Bank als eine der drei den Rothschilds gehörenden Banken in den USA während der 1870er-Jahre bezeichnet, als Rockefeller erstmalig als Standard Oil of Ohio in Erscheinung trat. Edward Harkness war einer der Geschäftspartner von Rockefellers Standard Oil. Seine Familie übernahm die Chemical Bank. Ein anderer Partner war James Stillman, dessen Familie die Bank Manufacturers Hanover Trust kontrollierte. Beide Banken schlossen sich später mit JP Morgan Chase zusammen. Zwei Töchter James Stillmans heirateten zwei Söhne William Rockefellers. Die beiden Familien besitzen erhebliche Anteile an der Citigroup. Auch in der Versicherungsbranche sind die Rockefellers aktiv. Sie kontrollieren Metropolitan Life, Equitable Life, Prudential und New York Life. Rockefeller-Banken kontrollieren 25 Prozent aller Vermögenswerte der 50 größten amerikanischen Handelsbanken und 30 Prozent aller Vermögenswerte der 50 größten Versicherungsunternehmen. Gerade Versicherungsunternehmen – die erste amerikanische Versicherung, Modern Woodman’s of America, wurde von Freimaurern aufgebaut – spielen bei der Geldwäsche der Drogengelder auf den Bermudas eine zentrale Rolle. Rockefeller kontrolliert Unternehmen wie Exxon Mobile, Chevron Texaco, BP Amoco, Marathon Oil, Freeport McMoran, Quaker Oats, ASARCO, United, Delta, Northwest, ITT, International Harvester, Xerox, Boeing, Westinghouse, Hewlett-Packard, Honeywell, International Paper, Pfizer, Motorola, Monsanto, Union Carbide und General Foods. Die Rockefeller-Stiftung unterhält enge finanzielle Verbindungen zur Ford- und Carnegie-Stiftung. Zu weiteren philanthropischen Einrichtungen der Familie zählen der Rockefeller Brothers Fund, das Rockefeller Institute for Medical Research, das General Education Board, die Rockefeller-Universität und die Universität von Chicago. Gerade letztere ist für die Vielzahl stark rechtsgerichteter Absolventen der Wirtschaftswissenschaften  bekannt, die wie etwa Milton Friedman als Apologeten des internationalen Kapitals bekannt sind. Der Familie gehören das Gebäude 30 Rockefeller Plaza, auf dem jedes Jahr traditionell der nationale Weihnachtsbaum errichtet wird, und das Rockefeller Center. David Rockefeller spielte eine wichtige Rolle beim Bau der beiden Türme des World Trade Center. Der Hauptwohnsitz der Familie ist ein massiger Komplex im Norden New Yorks, der als Pocantico Hills bekannt ist. Ihr gehören auch ein Zweifamilienhaus mit 32 Zimmern in der 5th Avenue in Manhattan, ein herrschaftlicher Wohnsitz in Washington D.C., die Monte-Sacro-Ranch in Venezuela, Kaffee-Plantagen in Ekuador, verschiedene Farmen in Brasilien, ein Anwesen in Seal Harbor im US-Bundesstaat Maine und Feriendomizile in der Karibik, Hawaii und Puerto Rico. Die Dulles-Familien und die Rockefeller-Familie sind Cousins. Allen Dulles gründete die CIA, unterstützte die Nazis, vertuschte die Hintergründe der Ermordung Kennedys durch seine Beteiligung am Warren-Ausschuss und traf Absprachen mit der Moslem-Bruderschaft, um gehirngewaschene Attentäter zu erzeugen. Allens Bruder John Forster Dulles stand vor dem Crash von 1929 an der Spitze des Goldman-Sachs-Trusts und half seinem Bruder, die Regierungen im Iran und Guatemala zu stürzen. Beide gehören Skull & Bones, dem Council on Foreign Relations (CFR) an und sind Hochgrad-Freimaurer des 32. Grades. Auch bei der Gründung des Club of Rome (mit seinem Credo der Bevölkerungsreduzierung) auf ihrem Familienanwesen im italienischen Bellagio spielten die Rockefellers eine wichtige Rolle. Und in ihrem Anwesen Pocantico Hill wurde die Trilaterale Kommission ins Leben gerufen. Die Familie gehört zu den wichtigen Geldgebern für die Eugenik-Bewegung, die Hitler, das Klonen von Menschen und die derzeitige in amerikanischen Wissenschaftskreisen vorherrschende Besessenheit in Bezug auf die DNS hervorbrachte. Bis zu seinem Tod leitete John D. Rockefeller jun. den Population Council. Sein Sohn, der seinen Namen trägt, ist ein Senator von Westvirginia. Sein Bruder Whinthorp war Vizegouverneur von Arkansas und ist auch weiterhin der einflussreichste Mann in diesem Bundesstaat. In einem Interview mit dem Playboy gab Vizepräsident Nelson Rockefeller, der auch Gouverneur von New York war, dem auf Bevormundung ausgerichteten Weltbild seiner Familie Ausdruck: »Ich bin ein großer Anhänger von Planung – wirtschaftlich, sozial, politisch, militärisch, totale weltumspannende Planung.« Aber über den ganzen Rockefeller-Brüdern steht der Gründer der Trilateralen Kommission (TC) und Vorstandchef von Chase Manhattan, David Rockefeller, der die faschistischen Ziele der Familie weltweit vorantreibt. Er verteidigte den Schah von Persien, das südafrikanische Apartheid-Regime und die chilenische Junta unter Pinochet. Er gehört zu den größten Geldgebern des CFR, der Trilateralen Kommission und (während des Vietnamkriegs) des Komitees für einen wirksamen und anhaltenden Frieden in Asien, eine Vertrags-Goldader für alle, die an diesem Konflikt verdienten. Nixon bot ihm das Amt des Finanzministers an, aber Rockefeller lehnte ab, weil ihm bewusst war, dass sein Einfluss als Chef der Chase größer war. Der Autor Gary Allen schreibt in seinem Buch The Rockefeller File, 1973 »traf sich David Rockefeller mit 27 Staatschefs, darunter auch den Machthabern Russlands und Rotchinas«. Nach dem Putsch der Bank Nugan Hand und der CIA 1975 gegen den australischen Premierminister Gough Withlam eilte sein von der britischen Krone eingesetzter Nachfolger Malcolm Fraser in die USA, wo er mit Präsident Gerald Ford zusammentraf, nachdem er sich zuvor mit David Rockefeller beraten hatte.    Fortsetzung folgt
Profilbild von Dean Henderson

Dean Henderson

ist freier Journalist und Autor von verschiedenen Büchern, u.a.: Big Oil & ihre Banker im Persischen Golf, The Grateful Unrich, Das Kartell der Federal Reserve und Stickin‘it to the Matrix.

https://hendersonlefthook.wordpress.com/
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